Der dänische Tenor Valdemar Villadsen studierte in der Solistenklasse am Königlich Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen.

Engagements führten ihn an die Philharmonie Berlin, die Royal Albert Hall, die Queen Elizabeth Hall, die Königliche Oper Kopenhagen, das Königliche Brüsseler Opernhaus La Monnaie, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Oper Kiel, Open Air Opera in Berlin, ans Teatro Principal de Burgos, ans Rossini Festival, an die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, ans Heinrich Schütz Musikfest, ans Festival de Música Antigua, ans Copenhagen Opera Festival, die Aarhuser Sommeroper, die Internationalen Festspiele in Bergen und an die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden. Solo Recitals führten ihn nach Rom, Paris, Istanbul, Berlin und Basel.

Sein Opernrepertoire umfasst neben Mozarts Ferrando und Tamino unter Anderem Almaviva in Rossinis Il Barbiere di Siviglia, Lindoro in Rossinis L’Italiana in Algeri, Don Ramiro in Rossinis La Cenerentola, Gualtiero in Bellinis Il pirata, Castor in Rameaus Castor et Pollux, die Titelrolle in Rameaus Pigmalion, Glaucus in Leclairs Scylla et Glaucus, Apollo in Cavallis Gli amori d’Apollo e di Dafne, Seth in Franz Danksagmüllers Nova – Imperfecting Perfection, Blake in Bernard Fouccroulles Cassandra, Asger in Signe Lykke’s Nordkraft, Adam in Svend Hvidtfeldt Nielsens Chains und Offizier in Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten.

Valdemar Villadsen hat eine rege Konzerttätigkeit im Oratorien- und Konzertbereich und hat sich besonders als Bach Evangelist einen Namen gemacht. Er sang Evangelist Partien in Schweden, Dänemark, Grossbritannien, Island, Schweiz, Italien und Deutschland (unter Anderem in der Philharmonie Berlin).

Er arbeitete mit Dirigenten wie Giancarlo Andretta, Julius Rudel, Christian Vásquez, Fabio Luisi, Alessandro Amoretti, Kazushi Ono, Christina Pluhar, Lars Ulrik Mortensen, Paul Hillier, Václav Luks, Andrew Lawrence-King, Carlos Mena, Javier Illan, Benjamin Bayl, Sirrka-Liisa Kaakinen-Pilch, David Riddell, Mark Tatlow, Christian Kluxen, Matthew Toogood, Stefan Parkman, Michael Hell, Johannes Gustavsson, Peter Spissky, Florian Helgath, Johannes Wildner und Zsolt Hamar sowie mit Opernregisseuren wie Vasily Barkhatov, Lucinda Childs, Elisabeth Linton, Marie-Eve Signeyrole, und Sir David McVicar.

Die Saison 2023/24 beinhaltet Schmelzer’s Missa dei Patris Benedicti in der Philharmonie Berlin, die Hauptrolle Blake in Bernard Fouccroulle’s Oper Cassandra an der Königlichen Brüsseler Opernhaus La Monnaie (cover), Apollo in Monteverdi’s L’Orfeo am Styriarte Festival in Graz, Arbace in Mozart’s Idomeneo an der Open Air Opera in Berlin, Shepherd in John Blow’s Venus & Adonis in Hannover, Rossini Gala Konzert in Zaragoza, Evangelist in Bachs Johannespassion in Paris, Mozarts Missa Solemnis in Basel, Solokonzert an der Open Air Opera Berlin, und das Konzert Venedig in Berlin in der Philharmonie Berlin.

2021 veröffentlichte Villadsen seine erste Solo-Single Valdemar Villadsen & Friends mit Renaissance-Musik auf dem italienischen Plattenlabel Halidon Music. Ein komplettes Soloalbum soll 2024 erscheinen.


Villadsen ist auch ein versierter Bühnenregisseur und inszenierte Theaterstücke, Kabarettshows und Opernproduktionen an Bühnen wie der Hamburger Kammeroper, dem InnovationArt Theatre in Berlin und dem Shakespeare’s Globe Theatre in London.

 

Valdemar Villadsen lebt in Berlin.